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Primeval | 08.01.2012
Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen?

Dabei ist es egal, ob ihr im Kino wart, oder euch einen DVD/Blu-Ray Abend gemacht habt.
Ihr könnt auch einen kurzen Review dazu schreiben.
Was denkst du?
6840 Kommentare
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luhp92 : : BOTman Begins
22.10.2018 12:21 Uhr | Editiert am 22.10.2018 - 12:22 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.404 | Reviews: 140 | Hüte: 332

@sittingbull
"Ich kann aber nicht garantieren, dass ich schnell vorankomme"

Das erwarte ich auch nicht.
Ich selbst habe damals für alle 24 Filme insgesamt ca. ein Jahr gebraucht laughing

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
22.10.2018 13:01 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.146 | Reviews: 29 | Hüte: 181

sittingbull:

Hut für dein Anliegen wink

Film selbst finde ich einen der besten der Reihe

Dünyayi Kurtaran Adam
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sittingbull : : Häuptling
22.10.2018 15:27 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.300 | Reviews: 6 | Hüte: 40

@luhp92

Hahaha alles klar. Dann habe ich ja keinen Druck tongue-out

@MobyDick

Vielen Dank dir! Freut mich, dass mein Anliegen hier interessierte Leser findet.

Ich halte euch auf jeden Fall hier auf dem Laufenden.

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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luhp92 : : BOTman Begins
23.10.2018 01:14 Uhr | Editiert am 23.10.2018 - 01:15 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.404 | Reviews: 140 | Hüte: 332

It Follows

"It Follows" ist ein Horrorfilm, der für mich mehr von seiner Prämisse und seinen Teenie-Schauspielern lebt, als dass er wirklich Horroratmosphäre erzeugt. Dennoch kann man den Film gar nicht genug dafür loben, dass er sich mehr an klassischem Horror wie z.B. Carpenter orientiert (fantastischer Soundtrack!) und dankenswerterweise auf heutzutage beliebtes Gepolter und Jump Scares verzichtet.

Zur Prämisse:
Während Sex in vielen Horrorfilmen ein simples und unanfechtbares Todesurteil über die betreffenden Personen verhängt, fungiert die böse Entität in "It Follows" als Parabel auf die jugendlich(-weibliche) Scham und Angst vor Promiskuität ("Sex mit mehreren Männern? Schlampe!") sowie vor Geschlechtkrankheiten. Ein langsames, siechendes, unaufhaltsam voranschreitenes und tödliches Übel - in diesem Zusammenhang entpuppt sich der Film dann doch als furchterrengend.
Zwar stimmt es, dass die Teenager hier das Böse wie in üblichen Horrorfilmen durch Sex auf sich laden, doch wenn sie erstmal ihre oben beschriebene Scham und Ängste überwunden haben, entpuppt sich der Sex als lebensbejahendes und Sünden abstreifendes Heilmittel. Den endgültigen Tod kann der Sex natürlich nicht aufhalten, aber er kann das Leben verschönern und eventuell etwas verlängern.

6-6,5/10 Punkten

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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sittingbull : : Häuptling
25.10.2018 10:24 Uhr | Editiert am 25.10.2018 - 17:34 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.300 | Reviews: 6 | Hüte: 40

James Bond 007 - Goldfinger

Meine Bond Odysee geht weiter laughing Dieses Mal mit einem meiner absoluten Lieblinge.

Man merkt, dass sich die Reihe am Anfang kontinuierlich weiterentwickelt hat. Bei Goldfinger erreicht sie für mich den vorläufigen Höhepunkt. Wir sehen die typischen Bond Ingredienzen: Intro mit vorgeschalteter Actionsequenz, grandioser Titelsong, ein böser böser Oberschurke, ein übermächtiger Leibwächter desselben, ein ikonisches Auto mit allerhand Gadgets, das Labor von Q, diverse Mädels und natürlich viele verschiedene Locations rund um die Welt.

Für mich geht das Rezept bei Goldfinger sehr gut auf. Sean Connery spielt diese Rolle gewohnt stark , Gert Fröbe nimmt man den Bösewicht auch mit Leichtigkeit ab! Auch die Nebenrollen fand ich allgemein gut besetzt. Musikalisch in meinen Augen perfekt. Der Titelsong plus die Verschmelzung mit den typischen Bond Themes...hatte danach noch länger einen Ohrwurm davon. Auch die Optik des Films möchte ich loben. Ziemlich knackig für das Alter. Die Panoramen in der Schweiz sind traumhaft eingefangen (die Szene mit den 3 Ebenen auf der Passstraße ist ein Augenschmaus). Auch das Gestüt in Kentucky wirkt erstaunlich jung geblieben und könnte heute genau so entstanden sein.

Die Story ist ebenfalls spannend und steigert wie gesagt nochmals das Ausmaß aus den vorherigen Teilen. Der Masterplan ist in der Tat "teuflisch genial" und wird auch konsequent erzählt. Ich finde sie sehr gelungen. Selbst nach heutigen Maßstäben.

Negativpunkte gibt es aber auch: Ein Film mit derartigen Sprüchen & Handlungen des "Helden" wäre heute absolut undenkbar. Der Aufschrei wäre riesig...sexuelle Belästigung, Machotum, Patriarchat hahaha. Da wirkt er stellenweise etwas befremdlich. Nicht, dass mich das stören würde...er ist halt aus dieser Zeit und das ist völlig ok. Es gibt halt nur die dümmlichen Frauen, mit denen Bond machen kann was er will oder die ultra krassen Frauen, die sich ihm widersetzen können. Die Flugstaffel von Pussy Galore ist in dieser Hinsicht ja schon ein Pluspunkt (weibliche Piloten waren damals sicher nicht die Regel). Dennoch wirkt es streckenweise etwas schrullig und plump was den Umgang mit Frauen angeht. Die Spezialeffekte sind ebenfalls eher als plump zu sehen. Man merkt eigentlich immer wenn der Hintergrund fake ist oder auch der Unfall und die Verfolgungsjagd mit dem Auto im Wald/durch die Fabrik laughing Das war damals sicher das Maß der Dinge aber durch das erhöhte Aufkommen an Special Effects wirkt es im Vergleich zum Vorgänger schlechter gealtert. Die beiden Vorgänger hatten eben noch nicht so "extreme" Szenen am Start...

Zu guter Letzt noch die Synchro von Gert Fröbe. Er hat sich selbst synchronisiert...Man hört ihm seine ostdeutsche Herkunft an. Kann man kritisieren. Ich fand es ziemlich witzig. Im englischen Original hat er übrigens englisch gesprochen, wurde aber ebenfalls nachsynchronisiert aufgrund seines deutschen Akzents.

Fazit: Immer noch einer meiner liebsten Bonds. Ein Kultklassiker, der das ganze Franchise geprägt hat. Story & Erzählweise deutlich besser als im Vorgänger, knackige Optik etwa gleich, Effekte wirken schlecht gealtert. Insgesamt wäre ich geneigt eine 9 zu geben, weil mir der Soundtrack, die Optik und die Story so gut gefallen haben.

Barry Seal - Only in America

Wow! Ein cooler Film, von dem ich eig nichts erwartet hatte. Tom Cruise als Draufgänger-Pilot zwischen den Fronten des Drogenkartells und dem amerikanischen Staat. Der Film hat eine gelungene Mischung aus Komik & Ernsthaftigkeit am Start und ist perfekt für zwischendurch. Die Effekte wirken manchmal etwas billig...dafür ist der Rest sehr ansehnlich. Macht Spaß und ist ein guter Film für einen netten Filmabend mit Freunden. Ich mag Filme in denen die Inkompetenz der Amerikaner zur Schau gestellt wird und stellenweise Originalaufnahmen verwendet werden. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier um die Iran-Contra-Affäre unter Reagan.

Die Story beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit und ist für Fans der Serie Narcos mehr als interessant! laughing Also gönnt euch!

7-8/10 gebe ich gern fürs erste gucken

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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luhp92 : : BOTman Begins
26.10.2018 09:31 Uhr | Editiert am 26.10.2018 - 09:33 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.404 | Reviews: 140 | Hüte: 332

@sittingbull

Deinen "Goldfinger"-Kommentar könntest du wohl auch als Review veröffentlichen wink

Ich kann dir da nur zustimmen, nur mich nach "Feuerball" der beste Connery-Bond und definitv einer der besten Bond-Filme überhaupt!

Gerd Fröbe ist als Schurke Gold wert (hihi) und Goldfinger finde ich als Schurke auch bedeutend interessanter und detaillierter ausgearbeitet als Blofeld in den Vorgängerfilmen. Weniger ein klassischer Filmschurke sondern mehr ein normaler Menschen, da wirken seine Taten dann direkt schockierender. Nicht zu vergessen aber auch sein Handlanger Oddjob, der als rechte Hand ebenfalls zu den Ikonischsten der Reihe zählt.

Weniger gefallen hat mir das Finale, diese fast schon kriegerische Auseinandersetzung zwischen der US-Army und Goldfingers Chinesen passt irgendwie nicht zum sonst eher bodenständig gehaltenen Film. Als Kind mochte ich diese Actionszene aber sehr^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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luhp92 : : BOTman Begins
26.10.2018 09:32 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.404 | Reviews: 140 | Hüte: 332

Summer of 84

Selbstreferentielles 80er-Retrokino, welches sich stark an Stephen King sowie "Das Fenster zum Hof" orientiert und sich am altbekannten ABC der Coming-of-Age-, Abenteuer- und Kriminalgeschichten entlanghangelt. Atmosphärisch, aber ziemlich unoriginell und uninteressant, da dies in den letzten Jahren bereits x-mal und oft besser ausformuliert wurde.

ABER: Im letzten Viertel verlässt "Summer of 84" dann doch den ausgetretenen Pfad. Mit aller Deutlichkeit und Konsequenz werden die Genrekonventionen und die Zuschauererwartungen nun gegen sich selbst gerichtet, sodass sich der Film zu einem düsteren, ausgewachsenen Horrorerlebnis entwickelt. Zum Einen hatte das 80er-Retrokino dies nach dem Hype der letzten Jahre endlich mal nötig und zum Anderen kommt dies dem ursprünglichen Horror von Stephen Kings "Es" bedeutend näher als in der eigentlichen Adaption aus dem letzten Jahr. Ein bisschen erinnerte mich das Finale von "Summer of 84" auch an John Carpenters "Halloween".

6/10 Punkten

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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luhp92 : : BOTman Begins
30.10.2018 16:04 Uhr | Editiert am 30.10.2018 - 16:05 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.404 | Reviews: 140 | Hüte: 332

Apostle

"Tod für dich, Leben für meine Saat"
- Der Dunkle Turm IV: Glas -

Britische Aussteiger schwören der anglikanischen Kirche und Krone ab und gründen auf einer walisischen Insel eine Kommune. Mit der Zeit treten allerdings auch in der Kommune zunehmend Probleme auf, nicht zuletzt wegen der eigenen, ausgeübten Religion.

Ein sehenswerter und religionskritischer Horrorthriller mit im positiven Sinn unangenehmen Gewaltspitzen von Gareth Evans ("The Raid 1 & 2"), der eindrucksvoll schildert, wie kataklystisch es ist, wenn sich menschliche Gesellschaften zu sehr von Religionen und den daran gekoppelten Gottheiten abhängig machen.

7,5/10 Punkten

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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Tarkin : : Moviejones-Fan
01.11.2018 19:17 Uhr | Editiert am 01.11.2018 - 19:25 Uhr
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Dabei seit: 10.10.17 | Posts: 794 | Reviews: 0 | Hüte: 10

Passengers (2017)

Jim Preston ist einer von 5.000 Passagieren eines Luxus-Raumschiffs, dass seine Gäste zu einer neuen Welt namens Homestead II fliegt. Das Schiff braucht 120 Jahre von der Erde um sein Ziel zu erreichen, daher befinden sich alle Passagiere und die Crew im Hyperschlaf. Nur die Kapsel von Jim Preston weckt ihn 90 Jahre früher auf, als geplant, aufgrund eines technischen Defektes. Nach vielen Versuchen sich wieder in den Hyperschlaf zu versetzen, ergibt er sich seiner Situation, da das Schiff ihn ernährt und er sich eine Luxuskabine klargemacht hat. Nur der androide Barkeeper ist sein Gesprächspartner. Als Jim eine wunderschöne Frau in einer der Schlafkammern entdeckt, Passagierin und Schriftstellerin Aurora Lane, spielt Jim mit dem Gedanken sie aufzuwecken. Sie würde dann ebenfalls Homestead II nie lebend erreichen.

Tolle Bilder, tolle Story und emotional gegen Ende. Die Schauspieler Chris Pratt und Jennifer Lawrence liefern hervorragend ab. Leider konnte ich den Film jetzt erst sehen.

Wie der Film enden sollte:

Die Passagiere und die Crew erwachen und stellen fest, dass 2 Leute ihre Bar leergesoffen haben und sie 4 Monate auf den nächsten Drink warten müssen. Ausserdem fehlen Rationen für 400 Leute. dumm gelaufen.

4 von 5

Du schleppst mich in dieses Junkyhaus und jetzt muss ich auch noch diesen Scheissclown umlegen

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fbReefer : : Moviejones-Fan
05.11.2018 18:45 Uhr
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Dabei seit: 27.09.18 | Posts: 9 | Reviews: 0 | Hüte: 0

"Terrifier"

"Terrifier" ist einer der wenigen Retro Filme, der tatsächlich so aussieht, als wäre er in den 80ern gedreht worden.
Der Film macht aber dennoch klar, dass er sich im hier und jetzt befindet, was u.a. der Einsatz von Mobiltelephonen zeigt.
Der Film ruht sich aber nicht auf seinen Look aus, sondern bietet atmosphärisch dichtes Terrorkino und verfügt über einen mehr als ordentlichen Score.
Dazu ist der Gewaltgrad enorm hoch. In der Form habe ich so etwas schon lange nicht mehr gesehen, da hier Atmosphäre, Sound und Brutalität zu einem mehr als gekonnten etwas verschmelzen.
Stell dir einen Slasher vor, der fast alles richtig macht und dabei noch einen Killer am start hat, der einfach ein sicker Bastard ist.
Hatte Art the Clown in "All Hallows Eve" einen eher kurzen Auftritt, was mehr unbehagen erzeugt hat, darf Art hier richtig am Rad drehen. Wie gesagt, der Gewaltgrad ist extrem hoch. Allerdings sind da auch recht hirnrissige Szenen dabei, wenn Art eine Frau mit einer Handsäge bearbeitet, und diese innerhalb weniger Sekunden vom Schritt bis zum Kopf fast komplett zerteilt.
Das sieht zwar gut aus, was auch auf die restlichen handgemachten Effekte zutrifft, dennoch ist die Szene strunz.
Problematisch ist dies dennoch weniger, da der Film das absolute Powerhouse ist.
Ich würde es begrüssen, wenn Art the Clown in Zukunft mehr Auftritte hinlegen würde, denn hier bietet sich eine ordentliche Slasher-Reihe an.

7.5/10
3,5 Hüte (Tendenz zu 4)

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sittingbull : : Häuptling
07.11.2018 11:50 Uhr | Editiert am 07.11.2018 - 11:56 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.300 | Reviews: 6 | Hüte: 40

@Tarkin

4 von 5 ist stark! Ich sehe es etwas anders. Ich fand Passengers eher mittelmäßig obwohl 2 meiner absoluten Lieblingsschauspieler dabei sind (der Charme der beiden ist zweifellos vorhanden und sie spielen auch gut!). Die Grundidee von der Story fand ich stark und spannend. Die Effekte zweifellos toll. Aber insgesamt konnte er mich überhaupt nicht abholen. Gerade zum Ende hin und auch allgemein fand ich das alles etwas unausgewogen, stellenweise vorhersehbar und käsig. Der Film ist bei mir auch gar nicht mehr so präsent, wie ich mir das gewünscht hätte. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch aber im Endeffekt bleibt es für mich ein durchschnittlicher Film, der nicht so genau weiß was er sein soll. Ich bin leider nur bei 4-5/10

Dein vorgeschlagenes Ende wäre witzig gewesen laughing

The Day After Tomorrow

Werden viele sicherlich anders sehen, aber ich finde den Film wirklich klasse. Allgemein möchte ich vorneweg schießen, dass ich Fan von Roland Emmerich bin. Nicht bedingungslos aber dieser Film, Independence Day 1, Godzilla, Patriot und Anonymus (total unterbewertet) sehe ich immer noch als gute Filme an. Keine Meisterwerke aber für mich persönlich Klassiker. Vielleicht ist mein Bezug auch etwas verklärt, da ich als Jugendlicher oft mit diesen Filmen in Berührung kam aber nichtsdestotrotz hat der Stuttgarter Junge in Hollywood Fuß gefasst.

Zum eigentlichen Film:

Trotz seines Alters könnte die Prämisse nicht aktueller sein. Klimawandel in extremer Form begegnet uns in den letzten Jahren durchgehend und ich war erstaunt wie viele Paralleln sich ziehen lassen. Die Effekte sind selbst nach heutigem Standard wirklich noch gut anzusehen. Das liegt vielleicht auch an der etwas grau-blauen Optik, die viel Details kaschieren kann. Die extremen Wetterlagen sind sehr stark dargestellt und wirken extrem bedrohlich. Ikonische Wahrzeichen Amerikas, die überflutet, vereist oder von Wirbekstürmen entzweit werden...diese Bildsprache trägt eindeutig die Handschrift von Emmerich und weiß in bester Popcorn-Manier zu unterhalten.

Das Schauspielensemble gefällt mir mit Abstrichen gut. Dennis Quaid nehme ich den Klimaforscher ab, Jake Gyllenhaal mimt den Sohn manchmal etwas hölzern aber insgesamt ok. Der Rest wirkt für mich ebenfalls glaubwürdig. Bilbo Beutlin als britischer Klimaforscher passt auch laughing Allgemein gefällt es mir gut, dass viele Schicksale der Menschen gezeigt werden und das Problem global auftritt. Neben der guten Grundstory wird es im Detail leider manchmal etwas kitschig und patriotisch - auch das ist typisch Emmerich. Trotzdem gelingt es ihm auch ein paar ernste Szenen zu inszenieren. Erfrorene Menschen, die Krisensitzung des Präsidenten, die Flüchtlingswelle nach Mexiko. Das hat mich alles abgeholt.

Musikalische Untermalung bleibt unauffällig bis bedrohlich.

Insgesamt ein guter Film mit hohem Unterhaltungs- und Belehrungswert. Natürlich ist er übertrieben, natürlich ist er typisch Hollywood, natürlich hat er Schwächen aber ich schaue ihn mir immer wieder gerne an und bin nie enttäuscht. 7/10

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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Halespare4 : : Moviejones-Fan
07.11.2018 13:29 Uhr
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Dabei seit: 10.02.17 | Posts: 225 | Reviews: 0 | Hüte: 36

Venom

Mir hat der Film richtig gut gefallen. Das einzigste was mir nicht so gefallen hat ist dass der symbiont nicht so richtig mit Eddie interagiert hat. Da hätte ich es besser gefunden wenn Eddie mehr die kontrolle über die beiden hätte. Gut fand ich aber dass Venom am ende lebt und man sich auf einen zweiten teil freuen kann . Von mir gibt es 4,5 Hüte.

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sittingbull : : Häuptling
09.11.2018 13:45 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.300 | Reviews: 6 | Hüte: 40

Silver Linings

Sehr untypische "Romantic Comedy" zum 2. Mal geguckt. Normal bin ich kein Fan dieser Klassifizierung aber Silver Linings ist wirklich ausnehmend gut. Es stimmt der Witz, es stimmt das Tempo, es stimmt die Dramaturgie - ohne dabei ins kitschige zu fallen. Auch die Musik fällt positiv auf. Die eher untypischen Hauptcharaktere werden von Jennifer Lawrence und Bradley Cooper mit sehr guter Chemie gemimt. Das passt! Auch die Nebenrollen sind immer sehr gut dargestellt. Robert De Niro muss man einfach lieben.

Der Film fällt nicht leichtfertig in das klassische Hollywood-Romanzen-Raster sondern gibt dem Ganzen durch die Umstände der Hauptcharaktere noch eine angenehme Mehrdimensionalität. Man fiebert richtig mit den beiden mit - Fremdscham gehört da stellenweise auch dazu. Das ist so gewollt laughing Er hat mich bestens unterhalten und auch emotional abgeholt - zudem spielt American Football eine kleine aber nicht unerhebliche Rolle haha.

Insgesamt komme ich auf 9/10. Ganz klare Empfehlung für alle Filmliebhaber!

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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sittingbull : : Häuptling
10.11.2018 12:28 Uhr | Editiert am 10.11.2018 - 12:33 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.300 | Reviews: 6 | Hüte: 40

James Bond 007 - Feuerball

Die Bond-Reihe geht weiter und hat dieses Mal nicht zu 100% überzeugt.

Die Prämisse des Films finde ich grandios. SPECTRE will 2 Atombomben klauen und infiltriert dafür eine auf einer NATO-Übung befindliche Avro Vulcan (toll für mich als Flugzeugnerd - das gibt Pluspunkte laughing). Sämtliche Doppelnull-Agenten werden damit beauftragt die verloren gegangene Maschine samt der Atombomben zu finden...

Die erste Hälfte des Films ist wirklich so cool wie die Story verspricht. Ordentliches Tempo, ein paar Gadgets kommen zum Einsatz, tolle Atmosphäre, spannend inszeniert...und coole Idee mit dem Big Ben. Lobenswert ist auch hier wieder die herausragende Optik des Films wenn man sein Alter in Betracht zieht. Der Film wirkt noch richtig knusprig mit tollen Farben und sehr schönen Aufnahmen. Toll auch wie alle Aufnahmen so "handwerklich" wirken. Das ist wirklich eine große Stärke der alten Bond-Filme, die ich auch bei den Vorgängern sehr mochte. Sean Connery wieder gewohnt stark. Bond Girl kann sich ebenfalls sehen lassen. Schurke bedrohlich. Soweit alles paletti.

Leider verliert er nach dem starken Auftakt komplett den Faden. Kein Tempo mehr, keine Spannung, viel Wiederholendes. Die Handlung spielt sich nur noch in der Karibik ab und die langen Unterwasserpassagen sind zwar für die damalige Zeit extrem gut eingefangen - doch leider total langweilig. Es kommt keine große Spannung auf und auch die Szenen an Land (im Hotel, am Karneval, im Helikopter) ermüden immer mehr. Die Krönung ist dann der Endkampf unter Wasser - von 4 Personen die zugeguckt haben sind 3 eingeschlafen. Nur ich habe durchgehalten xD Dann noch der Kampf auf der Disco Volante, der sicherlich für die damalige Zeit opulent umgesetzt wurde aber für heutige Sehgewohnheiten fast schon albern wirkt. Das ist aber keine Kritik sondern nur ein Hinweis auf die schlechte Alterung diverser Szenen. Highlight dann wieder für den Flugzeugnerd: Die Boeing B17 am Ende laughing

Sexismus ist auch wieder ein wenig vorhanden aber nicht ganz so mit der Keule wie in den Vorgängern. Es gibt auch Fortschritte mit Blick auf die Charakterisierung der Frauen. Taffe Frauen oder Berti-Bums-Birnen gibt es zuhauf aber das Bond Girl Domino wirkt schon vielschichtiger.

Soundtrack würde ich als guten Bond-Durchschnitt bezeichnen. Tom Jones singt den Titelsong sehr sehr gut und er weiß zu gefallen. Der Rest ist eben typisch Bond und macht nicht viel verkehrt.

Insgesamt fällt mir eine Bewertung sehr schwer. Nach einem wirklich gelungenen Auftakt in allen Belangen (ich wollte den Film wirklich mögen!!) verheddert er sich am Ende zu sehr. 6/10 ...damit leider der "schlechteste" Connery Bond bisher. Natürlich ist schlecht da auch ein relativer Begriff aber im Vergleich zu den Vorgängern fällt das eben auf.

Für eine Handvoll Dollar

Gestern Nacht heimgekommen und noch im Bayrischen Fernsehen drauf hängengeblieben. Nach wie vor ein grandioser Film, der zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Habe mal vor Ewigkeiten eine Kritik dazu geschrieben. Klick mich! Wer Lust hat kann ja mal reinlesen!

...die Wertung ganz überraschend 10/10. Die Gründe stehen in besagter Kritik smile

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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luhp92 : : BOTman Begins
12.11.2018 11:23 Uhr | Editiert am 12.11.2018 - 11:24 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.404 | Reviews: 140 | Hüte: 332

Return to Oz

Weil "Der Zauberer von Oz" in Stephen Kings "Der Dunkle Turm" eine direkte Rolle spielt, bin ich aktuell auf einem kleinen Oz-Trip. Den MGM-Klassiker hatte ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen, weiterhin ein unvergleichliches Fantasy-Musical-Meisterwerk für Klein und Groß. Diese Fortsetzung hier war mir allerdings gar nicht bekannt, empfohlen wurde sie mir von einem Bekannten.

Bei "Return to Oz" handelt es sich um eine Disney-Fortsetzung des MGM-Klassikers, basierend auf dem zweiten und dritten Roman der Oz-Reihe von Lyman Frank Baum, die allerdings bedeutend düsterer, verstörender und ambivalenter ausfällt als ihr Vorgänger. Humorvolle Musicaleinlagen gibt es nicht mehr und auch wenn das Farbenfrohe weiterhin vorhanden ist, schleichen sich vermehrt Schwarztöne und Schatten in die Visualisierung ein. Letztendlich lässt der Film sogar offen, ob Oz tatsächlich existiert oder ob es sich hier nur um einen imaginären Fluchtort Dorothys zur Verarbeitung traumatischer Erlebnisse handelt.

Auch wenn die Fortsetzung im Bezug auf die filmische Magie, Atmosphäre, Ausstattung, Effekte und schauspielerischen Leistungen längst nicht an den Vorgänger heranreicht, lohnt sich "Return to Oz" aufgrund der inhaltlichen und atmospährischen Verschiebung zum einmaligen Anschauen dennoch.

Hier eine Inhaltsangabe zum besseren Verständnis dessen, was ich im oben mit der Beschreibung "düster und verstörend" genau meine:

Sechs Monate nach ihrer Rückkehr aus Oz leidet Dorothy an Schlafstörungen, Tante und Onkel halten ihre Oz-Geschichten für Psychosen und weisen sie in eine psychiatrische Anstalt ein, wo sie mit Elektroschocktherapie behandelt werden soll. Als sie nach einer gelungenen Flucht aus der Anstalt nach Oz zurückkehrt, findet sie Oz komplett zerstört vor. Auf ihrer Suche nach Antworten findet sie neue Freunde, darunter eine Kürbis-Vogelscheuche mit Mutterkomplex und ein Frankrenstein-artiges Wesen bestehend aus einem Elchkopf und einem Sofa. Zusammen müssen sie sich mit mehreren Schurken auseinandersetzten: Menschliche Mutanten mit Rädern anstatt Füßen und denen Helme sowie Kabel aus dem Körper wachsen. Eine Hexe, die ihren Feinden die Köpfe abschlägt und sie sammelt und nutzt wie die Gesichter im Haus von Black and White (GoT). Ein riesiger Steingolem/-zwerg, der Rätsel stellt und die Protagonisten dem Tode nahe bringt.

6-6,5/10 Punkten

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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